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Bakteriendiagnostik

Bakteriendiagnostik

In der Parodontitisbehandlung kann die Bakteriendiagnostik zur gezielten Keimreduktion genutzt werden.  Gerade bei einer früh einsetzenden Parodontitis (vor dem 35. Lebensjahr) können sogenannte „Markerkeime“ die Hauptursache der Erkrankung sein.  Auch wenn besonders aggressive Keime nachgewiesen werden können, so dürfen die anderen ursächlichen Faktoren wie die häusliche Mundhygiene, das Rauchen und die Immunabwehr nicht vernachlässigt werden.

Es existieren fünf Markerkeime, die besonders mit der Entstehung und dem Fortschreiten der Erkrankung verknüpft sind. Sie führen durch pathogene Stoffe zu einer ausgeprägten Entzündungsreaktion und zu einem Abbau des Zahnhalteapparates.

Je höher die Bakterienanzahl ist und je aggressiver die vorhandenen Bakterien sind, desto schneller kann die Parodontitis fortschreiten. Bei einer höheren Bakterienkonzentration kann es auch noch einer durchgeführten Parodontitisbehandlung zu einer schnelleren Wiederbesiedlung kommen.

Durch neu entwickelte Testsysteme läßt sich das Vorhandensein der aggressiven Bakterien nachweisen und mit Hilfe einer Antibiotikatherapie noch effektiver bekämpfen. Als Kassenpatient müssen Sie leider die Kosten für diesen Bakterientest selbst tragen.

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